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Burgk

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Die Geschichte des kleinen Ortes Burgk ist untrennbar verbunden mit der Geschichte von Schloß Burgk. „Herrschaft und Schloß nebst Vorwerk im Reußischen Voigtlande“ lautet der Eintrag unter „Burg, Burgk“ im Lexikon von 1814 und „Hier befinden sich ein Amt und ein Domainengut.“ 1885 wird der Ort mit 150 Einwohnern sowie Amtsgericht und Post Burgk erwähnt.

 

Die Gebäude, die über Jahrhunderte in Burgk entstanden sind, stehen in Verbindung zum Schloss bzw. sind durch dessen jeweilige Besitzer erbaut worden. Anfang des 18. Jahrhunderts erhielt die heutige Gaststätte & Pension „ Saaleblick“ ihr Schankrecht. 1861 soll das zum Fürstlichen Kammergut gehörende Brauereigebäude wieder zwecks Spiritusbrennerei eingerichtet werden und auch für Wein- und Tabakanbau sind Hinweise zu finden.

Bereits 1809 wird eine "Brantweinbrennerei" genannt.

 

 

Einige Ereignisse aus der Ortsgeschichte Burgk in Zahlen:

 

1886: Am 25. Mai erfolgte die Einweihung des neuen Amtsgerichtgebäudes (des heutigen Kinderheims) durch die Fürstliche Landesregierung. Nach der Gründung des Freistaates Thüringen erfolgt ab 1922 die Nutzung als Kinderheim, später Muttergenesungsheim und ab 1952 wieder Kinderheim, heute in Verwaltung der AWO.

 

1932: Der mehrjährige Bau der Bleilochtalsperre (Inbetriebnahme 1932) hatte auch Auswirkungen auf den Ort Burgk. Zur Energiegewinnung und zum Hochwasserschutz wurde ein Ausgleichbecken mit Sperrmauer in Burgkhammer angelegt. Dazu wurde die überdachte Saale-Holzbrücke, Verbindung zwischen Burgk und Burgkhammer, abgerissen. Es entstanden in der Burgker Flur neue Wegverbindungen, die Eisbrücke (Erstbau 1893) wurde zu dieser Zeit um 7m erhöht, um weiterhin die Saale überqueren zu können. Burgk besaß durch den für den Talsperrenbau notwendigen Eisenbahnanschluss Schleiz - Saalburg eine Bahnstation. 2 km außerhalb des Ortes befand sich der Haltepunkt Burgk an dieser Strecke, die seit 2010 als beliebter Radweg genutzt wird.

 

1932: Veränderungen in der Bewirtschaftung des Kammergutes, die Gaststätte „Schloßterrasse“ im ehemaligen Kuhstall wird eröffnet. Post und Wohnungen befinden sich im Kammergut

 

1938: Einweihung des neuen Schulgebäudes am Ortsausgang Richtung Grochwitz, heute wird das Gebäude privat genutzt. In den 50er Jahren waren Schulklassen und Kindergarten von Burgk im Amtshaus des Schlosses untergebracht.

 

1957: LPG “Befreite Erde“ gegründet

 

1975: Gemeindeschwesternstation eröffnet

 

1977: Einweihung des Naturlehrpfades

 

1987: Burgk erhielt die Auszeichnung „Schönes attraktives Dorf des Kreises Schleiz“

 

1997: Eiscafé Beyer nahm seinen Betrieb im ehemaligen Kammergut auf.

 

Heute ist Burgk mit seiner einzigartigen Landschaft und seiner Lage zwischen Bleiloch- und Hohenwartestausee durch den Tourismus geprägt.  Neben dem Schloß bietet der Ort traumhafte Aussichten in die waldreiche Landschaft der Umgebung und ins Saaletal. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für kleine und große Wanderungen zu jeder Jahreszeit, für Radtouren oder einfach zum Entspannen in wundervoller Umgebung.

 

Durch den Ort führt der Internationale Bergwanderweg Eisenach-Budapest (EB) und der Saale-Orla-Weg sowie der Saale-Radwanderweg von der Quelle bis zur Mündung. Besonders beliebt bei Spaziergängern ist der Hängesteg über der Saale am Kobersfelsen, aber auch die beiden neu errichteten Saalebrücken, die Eisbrücke und eine überdachte Holzbrücke.

 

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen die gastronomischen Betriebe im Ort, Übernachtungsmöglichkeiten stehen in Gaststätten und in Privatunterkünften zur Verfügung. Die Gemeinde Burgk konnte zudem, unterstützt mit Mitteln der Dorferneuerung, das nähere Umfeld des Schlosses wesentlich aufwerten. Eine weitere Attraktion des Ortes ist der neuerbaute und weithin sichtbare Aussichtsturm, der den Namen „Saaleturm“ trägt. Zur Gemeinde Burgk gehören die Ortsteile Burgkhammer und Isabellengrün.

 

 

Gemeindeverwaltung Burgk, Ortsstr 10, 07907 Burgk